Die Energie liegt in unserer Erde

Geothermie – oder Erdwärme – bezeichnet jene Energie, die in den zugänglichen Teilen der Erdkruste gespeichert ist. Wo oberflächennahe Geothermie zur Wärmeversorgung einzelner Gebäude in Betracht kommt, kann durch Tiefengeothermie auch Strom und/oder Wärme für Kommunen und Städte erzeugt werden.

Die Geothermie steht rund um die Uhr, wetterunabhängig zur Verfügung. Sie lässt sich umweltfreundlich, sauber und sicher fördern. Zudem hilft die Geothermie als regenerative Energiequelle den Ausstoß von CO2 zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Gute Gründe für die ESWE Versorgungs AG, gemeinsam mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Rhein-Main Deponie GmbH, nach dieser Energiequelle in der Tiefe zu suchen. Unsere Heimat ist dabei besonders begünstigt, denn sie verfügt über sehr gute Voraussetzungen zur Nutzung der Tiefengeothermie.

Um ein Geothermiekraftwerk umweltfreundlich und wirtschaftlich zu betreiben, werden jedoch genaue Kenntnisse des Bodens benötigt.


Tiefe Geothermie im Osten von Wiesbaden - Was ist zu tun?

Um geeignete Standorte für die Nutzung der Erdwärme zu finden, muss man den Untergrund genau kennen. Dies erreicht man mit seismischen Untersuchungsmethoden, die mit Schallwellen von der Erdoberfläche aus arbeiten.

Ein Eingriff in den Boden ist nicht notwendig. Bislang wurden bereits vorhandene Daten und Informationen ausgewertet. Geologen konnten daraus im Osten von Wiesbaden ein Gebiet mit günstigen Voraussetzungen zur Gewinnung von Erdwärme eingrenzen.

Eine sogenannte 2D-Seismik-Untersuchung im März 2010 und eine 3D-Seismik-Untersuchung Ende 2012 haben die günstigen Voraussetzungen bestätigt.

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